Über seine Malerei -about his work

 

 

 

 

Nach dem Ausstieg aus seiner Bankmanagerkarriere 1998,mit Anfang 40 machte Heinz Stoewer das, was er schon immer machen wollte: Malerei.

Eine Entscheidung, die er nie bereut hat!

 

Er absolvierte eine Ausbildung an der Kunstakademie Esslingen und besuchte renommierte Akademien, u.a. die Sommerakademie f.Bildende Kunst in Salzburg.

 

 

 

Kennzeichnend für seine Malerei – egal ob abstrakt oder figurativ – ist eine intensive Planungsphase der Bildidee, Kompostion und Farbwahl, oft basierend auf eigenen Fotoserien oder ispiriert durch das Internet.

 

Beim Malprozess werden dann aber Veränderungen und Anpassungen vorgenommen, die der spontanen Eingebung des Künstlers entspringen und das fertige Bild mitprägen.

 

 

 

So entstanden verschiedene Werkreihen, anfangs stark inspiriert durch Natureindrücke bei seiner Alaskaserie und dann mit photorealistischer Malerei von 50er-Jahre Häusern und Landschaften in Palm Springs/Kalifornien. Menschen sind auf diesen Arbeiten nicht zu sehen, aber ihre Spuren sind allgegenwärtig. Reale und fiktive Bildwelten sind entstanden und nehmen die Schwingungen, die Atmosphäre dieser kargen Natur, der Architektur und des dortigen Lebensstils auf und bringen sie dem Betrachter nahe.

 

 

 

Die Swimmingpools dort inspirierten den Maler zu einer Serie von Wasserreflektionen und Poolbildern, in denen dann auch Ausschnitte von Männerkörpern auftauchen; der Beginn seiner figurativen Arbeiten.

 

 

 

Männerkörper, ganz oder in Detailansichten, bestimmen nun mehr seine Malerei ebenso wie die Beziehungen der dargestellten Personen zueinander. Queere Tendenzen sind erkennbar und bewußt Gegenstand der Arbeit. Dabei wird der immer größer werdenden Bedeutung von Attraktivität und visuellen Reizen in unseren Gesellschaften durch den Einfluß sozialer Medien und des Internets nachgespürt.

 

Die Frage stellt sich, was diese Bilderflut, diese Überflutung mit Rollenbildern und Idealkörpern mit uns macht und was wir daraus machen. Für Heinz Stoewer ist der männliche Körper ebenso elegant, schön und ästhetisch ansprechend wie das in der bildenden Kunst lange Zeit dem weiblichen Körper vorbehalten war und dieser Ansatz führt zu interessanten, neuen Resultaten.

 

 

 

Parallel hierzu arbeitet Heinz Stoewer an abstrakten Werkreihen, auch auf Papier, bei denen seine ganz individuelle Formensprache, Ästhetik und die Farbkompositionen im Fokus stehen. Vieles fliesst, ist in Bewegung, überrascht mit ungewöhnlichen Farbzusammenstellungen und gibt dem Betrachter immer wieder etwas zu entdecken. Es sind Bilder, die uns mit positiven Schwingungen ansprechen und eine lebensbefrohe Botschaft vermitteln.

 

 

 

 

 

 

 

1998, in his early forties, Heinz Stoewer left his bank management career and decided to do from now on what he always wanted to do: painting!

 A decision he never regretted!

 

In  most of his recent works Heinz Stoewer is exploring the human body, especially the male body, details hereof, body parts beeing zoomed out or the connection between the persons shown in the painting.

He believes that the male body can be elegant, beautiful and aesthetically pleasing in ways that the artworld used to reserve for the female form. This approach leads to a new, fascinating spectrum of painting.

His image choices are strongly influenced by the permanently growing and overwhelming importance of the internet for our idea of corporeality and the question which role the constantly changing media landscape has for the contemporary notion of the human body.

In which way has our view of the ideal body changed and which role are advertisements and other media playing in this process and where will it take us?  Children and youngsters are drawn as well into this picture flood which is changing their perception as much as all the modelling shows they watch. And the adults are in a similar position.

The focus of Heinz Stoewer's paintings are these changes through ads, cartoons and digital media of our idea of the body and the consequences for our ideas of sexuality: i.e. the male body as object of desire.

To capture these reflections in his painting he explores different approaches from abstracted forms and colourfields to nearly photorealistic depictions of a body or a figure.

Earlier series of his painting deal with nature in Alaska, the modernism architecture and the landscape of Palm Springs and waterreflections in pools. Remarkably there are no persons to find in those paintings; just the traces of humans can be found.

 

Parallel to those series he loves to create abstract works in which he concentrates on the process of painting and creativity, colours and composition. Positive vibes and a joyful message are imminent.